„Ha kommt Schturgart Oisazwanzig jetzt, od´r net?“

Diese Frage wird mir in den letzten Tagen des öfteren gestellt und ich beantworte sie in der Regel mit einem „vielleicht“.
Stuttgart 21 wird heute so sicher gebaut wie vor ein paar Tagen, wie vor einigen Monaten, ja, wie vor einigen Jahren. Alle Vorgänge in der letzten Zeit haben rein gar nichts am aktuellen Stand des Projektstatus geändert: Wackelig.

Zuerst einmal etwas Rhetorik

Interessant ist, wie die Bahn und einige Teile der Medien geschickt die Sprache verwenden um Sachlagen verzerrt darzustellen.
Es wird aktuell sehr oft davon gesprochen „Stuttgart 21 fertig zu bauen“. – Entschuldigung, aber Stuttgart 21 ist noch nicht einmal begonnen worden zu bauen! Freilich, die Bahn hat schnell und erfolgreich Rückbau betrieben indem sie die Seitenflügel und nahezu die gesamte Bahndirektion abgerissen hat; Die Bahn hat erfolgreich einige Zulauf- und Bahnsteiggleise rückgebaut, den mittleren Schloßgarten abgeholzt und zur Brache deklariert und verrohrt immer mehr unsere Stadt mit Blauen und Grauen Rohren, die sich in luftiger Höhe durch ganz Stuttgart schlängeln. Aber gebaut? Nein, gebaut wurde noch rein gar nichts!

3 Jahre nach Baustart (Prellbockanhebung), also mitten im Bau von Stuttgart 21?

Ja, denn die Bahn hat doch fast das Technikgebäude am Nordportal des Hauptbahnhofes fertig gebaut?!
Stimmt. Aber das hat nur beileufig etwas mit Stuttgart 21 zu tun. In erster Linie soll da die S-Bahn Technik ein neues zuhause finden. Diese Erneuerung war ohnehin seit Jahren überfällig und hätte sowieso in Angriff genommen werden müßen.

Ja, denn das A1 Gelände ist doch jetzt auch schon fast fertig bebaut mit Bibliothek, Milaneo und co.?!
Stimmt. Aber auch dies hat mit Stuttgart 21 rein gar nichts zu tun. Diese Innenstadtfläche lag gute 20 Jahre von der Stadt ungenutzt brach. Es wurde also allerhöchste Zeit diese endlich zu nutzen bevor noch mehr unnötiges für neuen Bebauungsplatz geopfert werden mußte. Die Bebauung ist aktuell auch so angelegt, daß sie dem Kopfbahnhof nicht im Weg steht, sondern ihn lediglich zum Rand hin flankiert. Abgrenzt.

Ja, denn die SSB fängt doch schon an die Haltestelle „Neue Bibliothek“ zu verlegen?!
Stimmt. Die SSB bildet hier eine Ausnahme. Sie ist einfach selten dämlich.

Ja, denn im Inneren Norbahnhof wird doch schon angefangen zu bohren etc.?!
Stimmt. Auch der Innere Nordbahnhof ist eine Fläche, die über Jahrzehnte von der Stadt versäumt wurde Städtebaulich zu erschließen. Dort, und nicht im Park wo jetzt noch das Betriebswerk Rosenstein steht, gehört neuer Städtebau hin! Hier kann tatsächlich das Gebiet „Stuttgart-Nord“, das aktuell zweigeteilt ist, verbunden werden. Die aktuellen Rammungen und Bohrungen dort sind nicht schön, sind unnötig, aber sind reparabel.

Ja, denn die vielen Fällungen/Schnitte entlang der Bahndämme und im Rosenstein?!
Stimmt. Sicher nicht alles wäre normalerweise nötig gewesen und ist nur dem rücksichtslosen verlegen der unnötigen Rohre zu verdanken, aber sehr viele Schnittarbeiten am und um die Bahndämme herum waren bitter nötig. Zwar von der Bahn mit anderem Hintergedanken, aber fakt ist auch, daß die Bahn in den letzten Jahren den Rückschnitt an Gleisflächen aus Kostenersparnis stark vernachlässigt hatte.

Also kurz zusammengefasst: Es wurde noch nichts von Stuttgart 21 gebaut!

stuttgart_21_cartoon

Aber dann gehts jetzt los, oder? Die Bahn hat doch jetzt endgültig entschieden zu bauen?!
Angespielt wird bei diesen Fragen immer auf das Zinober mit der Aufsichtsratssitzung der deutschen Bahn vom 5. März 2013.
Um das Ergebnis schon einmal vorweg zu nehmen: Es hat sich damit nichts, aber auch gar nichts, am Stand der Dinge für das Projekt geändert.
Trotzdem möchte ich hier kurz einmal die ereignisreichen Tage vor und nach dieser Aufsichtsratssitzung Revue passieren lassen. Sie zeigen doch ein sehr genaues Bild wie es zum einen um das Projekt Stuttgart 21 selbst und zum anderen wie es um die Politik generell in Deutschland gerade steht.

26. Februar: Verkehrsministerium (GRÜNE) weist Kritik der Verzögerung bei S 21 zurück
Eine der ersten offiziellen Bekundungen der GRÜNE, daß sie Stuttgart 21 nicht im Wege stehen würden. Leider nicht gelogen.
28. Februar: Vize-Aufsichtsratschef der Bahn „Stuttgart 21 ist nicht alternativlos“
Immer mehr Stimmen aus dem Bahn-Aufsichtsrat lassen erkennen, daß sie nicht am Stuttgart 21 hängen und bieten direkt/indirekt Verhandlungen an. Wer nicht drauf reagiert sind die GRÜNE.
1. März: Studie: Zweifel an den Fluchtwegen
Eine weitere Studie bestätigt die Sorgen der Gegner und vor allem der Feuerwehr Stuttgart, daß der Brandschutz bei Stuttgart 21 mangelhaft sei.
4. März: Rechnungsprüfer nehmen S 21 erneut unter die Lupe
Der Bundesrechnungshof, der vor Jahren schon einmal die Politik vor einer Kostenexplosien warnte, nimmt sich die Kostensteigerungen erneut vor.
4. März: Ein Ja zu Gesprächen über Alternativen
Erst jetzt kommt ein leises Ja von Ministerpräsident Kretschmann (GRÜNE) zum Gesprächsangebot über Alternativen. Allerdings werden keine Versuche unternommen Gespräche auch tatsächlich zu führen.
4. März: Grube: „nach dem heutigen Kenntnisstand würde man das Projekt nicht (mehr) beginnen“.
Selbst Bahnchef Grube gibt einen Tag vor der Aufsichtsratssitzung noch eine Argumentationshilfe für Gespräche über Alternativen. Die GRÜNE laßen auch diese Chance verstreichen.
5. März: Bahn darf Stuttgart 21 bauen
Es kommt, wie es kommen mußte. Da keinerlei Zeichen aus der Landesregierung (GRÜNE) zu Gesprächen über Alternativen kamen und der politische Druck extrem hoch war winkte der Aufsichtsrat die Ausweitung des Finanzierungsrahmens von zwei Milliarden Euro auf 6,5 Milliarden Euro durch. Übrigens seien in den zusätzlichen zwei Milliarden Euro für den Finanzierungsrahmen „bereits ermittelte und weitere mögliche Mehrkosten enthalten“.
Der Aufsichtsrat hatte zuvor auch immer ausdrücklich gesagt er lasse sich „nicht zum Spielball der Politik“ machen, was seine Entscheidung etwas verständlicher werden lässt. Mit dem durchwinken wurde nämlich im Prinzip nichts am Projektstatus Stuttgart 21 geändert. Lediglich die GRÜNE haben dabei ihre Maske verloren und eindeutig durchblicken lassen: „Wir regieren da jetzt durch und lassen uns nicht mehr vom Thron stoßen, basta“.
6. März: Projektsprecher Wolfgang Dietrich: Die Bahn will nun zügig weiterbauen
Klar, als Bahn muß nun ein Tag nach der Aufsichtsratssitzung der Weiterbau verkündet werden. Ähmmm Weiterbau? – Lassen wir das.
7: März: Ramsauer warnt vor höheren Ticketpreisen
Einen Tag nach der Aufsichtsratssitzung versucht Vollpfosten-Bundesverkehrsminister RamSAUer Stadt und Land doch zur Kostenübernahme zu erpressen! Wohl gemerkt, einen Tag nachdem der Aufsichtsrat beschlossen hat die 2 Milliarden Euro aus Bahnmitteln zu leisten.
7. März: Kretschmann „Wir ruinieren allmählich unseren Ruf als Ingenieurnation“
Dem Landesvater (GRÜNE) wird der Widerstand gegen Stuttgart 21 ersichtlich immer lästiger. Mittlerweile lässt er seinen Unmut auch ganz unverblümt raus.
8. März: Kretschmann bei Herrenknecht – Bohrmaschinenfreunde unter sich
Kretschmann (GRÜNE) bewegt sich wie ein Elefant im Porzelanladen und geht zwei Tage nach der presseintensiven Aufsichtsratssitzung zu Stuttgart 21 zu einem der größten Proviteure der vielen Tunnels und zeigt sich als großer Freund von Macht, Kapital und Bohrern.
8. März: Mehdorn wird Chef des Hauptstadtflughafens BER
Besser könnte es kein Kabarettist schreiben! Der Mann, der das Milliardengrab Stuttgart 21 auf den Weg gebracht hat, der Mann der die Deutsche Bahn heruntergewirtschaftet hat, der Mann der Air Berlin fast komplett kaputt gemacht hat, der Mann soll jetzt den Flughafen BER retten?! Wann bekommen wir dann Fipsie- ähh Herrn Rösler als Leiter der Projektgesellschaft Stuttgart 21?!
11. März: Dolinen bereiten Bahn beim S21 Bau unerwartete Schwierigkeiten
Kurz nach der Aufsichtsratssitzung läßt die Bahn in einer Ausschusssitzung der Stadt Stuttgart ganz nebenbei die nächste Bombe platzen. Die Bahn rechnet mit ganz erheblichen Problemen ( = hohe Kostensteigerungen!) beim Bau des Troges für Stuttgart 21 wegen Dolinen. – Merkt ihr was? Das wollte uns die Bahn doch nie glauben und hat es immer herunter gespielt.
13. März: Falsche Zahlen
Es geht nicht mehr besser? Doch! Journalisten der Kontext-Wochenzeitung haben die Ausstiegskosten noch einmal genau nachgerechnet und kommen auf einen niedrigeren Betrag als die Bahn. Komisch, was? Liegt vielleicht genau daran, daß mit diesen Zahlen der Aufsichtsrat nur gegen einen Weiterbau hätte entscheiden können. Ein Schelm der Böses dabei denkt.
13. März: Kretschmann in der StZ: „Stuttgart 21 ist entschieden“
Jetzt platzt dem Landesvater (GRÜNE) der Kragen! Er möchte endlich Ruhe vom lästigen Stuttgart 21 haben und seine Rolle als grinsender Landesvater ausüben dürfen und krätscht dabei sogar den Bundes-GRÜNE mitten rein. Diese wollten Stuttgart 21 sehr wohl als eines der Wahlkampfthemen im Bundestagswahlkampf haben. Wie lange die GRÜNE also noch so zusammenhalten werden ist fraglich. Ebenso wie die Frage, wie lange die GRÜNE so weiter machen werden können bevor sie vom Wähler die Rechnung dafür bekommen?
13 März: Streit um Geld fürs Turmforum
Ok, eigentlich schon erklärt aus den vorherigen Taten, aber trotzdem. Zur Einweihung der neuen Ausstellung zum Projekt lassen die GRÜNE wissen, daß ihre Mitgliedschaft im Verein Bahnprojekt Stuttgart-Ulm (der die Ausstellung finanziert) derzeit ruhend sei. Würden sie es ehrlich meinen und tatsächlich ein Zeichen setzen wollen, wären sie aus dem Verein ausgetreten! Eine ruhende Mitgliedschaft ist etwa soetwas wie ein stiller Teilhaber: Man möchte nicht so viel Aufsehen erregen, findet es aber an sich eine gute Sache.

Zum Schluß noch zwei Randbemerkungen
Die Deutsche Bahn gehört zu 100% dem Staat, also uns. Nun möchte also die Deutsche Bahn, also wir das Land Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart, also auch wir, verklagen! Wie hirnrissig ist das denn?! Man verklagt sich quasi selbst?!

Wie lange hällt sich Vollpfosten RamSAUer eigentlich noch im Amt?

Der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat in seiner Amtszeit nichts hinbekommen. Dort wo er hin langt hinterlässt er verbrannte Erde!
Sei es bei Stuttgart 21 wo er nicht der Allgemeinheit Dient und das Projekt statt Kostenexplosien beendet, sondern aus Politiktaktik für die Bundestagswahl das Projekt durchziehen möchte, koste es was es wolle. Oder aber auch beim Flughafen BER wo er ebenso schädlich für die Allgemeinheit handelt, als auch beim Nord-Ostsee-Kanal, den er seit Jahren auf absoluten Verschleiß fährt. Aber das ist längst nicht alles. Selbst den Straßenbau, Wohnungsbau, etc. pp. bekommt er nicht auf die Reihe! Überall ein reiner Flopp!!

Fazit
Stuttgart 21 wackelt seit Winter letzten Jahres enorm! Da einem Teil der Landesregierung (GRÜNE) das Sitzen an der Machtzentrale wichtiger ist als ihre Ideale (für die sie unter anderem auch gewählt wurden) wurden etliche Chancen Stuttgart 21 endgültig zu begraben absichtlich verspielt. Es ist nun klar, Stuttgart 21 wird (vorerst) weder an den Kosten, noch an den GRÜNE scheitern. Stuttgart 21 wird also nur mit tatkräftiger Unterstützung des Widerstandes und durch die baulichen Schwierigkeiten selbst scheitern. Dies scheint aber aus heutiger Sicht noch nie näher gewesen zu sein als heute. Bedauerlich ist nur, was bis dahin an unwiederbringlicher Schaden die Projektpartner in Stuttgart hinterlassen werden…

P.S. Zur Bundestagswahl im Herbst: Für mich ist sowieso weder CDU noch SPD wählbar. Seit einiger Zeit ist aber auch die GRÜNE nicht mehr wählbar! Ihre Politik verlässt überall in Deutschland immer mehr die Themen für was sie einstmals standen. Nicht wählen geht aus meinem Politik- und Demokratieverständnis heraus ebenso wenig. Daher wird meine Stimme höchstwahrscheinlich DIE LINKE bekommen. Warum? Linker Rand? Nein, aktuell macht DIE LINKE ein Programm, wofür eigentlich SPD und GRÜNE mal standen. Es scheint aber so das sie dies irgendwo auf der Machtstraße vergessen haben.

6 Kommentare

  1. Cindy sagt:

    Sehr guter Blog! So gehässig wie ich bin wünsche ich mir von Herzen, daß sich die Dolinen selbständig machen und eine kleinere Katastrophe passiert, das ganze in die Grube „leider ohne Grube“ rutscht. Was aber leider dabei passieren könnte, daß ganz Unschuldige dabei zu schaden kommen könnten. Aber vielleicht hat ja auch hier unser Vater im Himmel ein Einsehen mit dem Turmbau zu Babel und läßt das Ganze zu einer Zeit geschehn wo sich gerade fast niemand in der näheren Umgebung befindet, leider auch nicht diejenigen die es treffen sollte.
    Das Ganze ist ein Horrorfilm, der jeden Hitchkock-Triller in den Schatten stellt.

  2. Roland Adam sagt:

    Danke kurze und gute Zusammenstellung -die es sich lohnt bundesweit zu streuen -Roland –

  3. Zuputu sagt:

    Danke, ich habe ’ne RiesenWut

    Danke: Da macht sich doch wirklich jemand die Muehe, die Absurditaeten der medial verbreiteten Informationen zur AufsichtsRatsentscheidung der Bahn, ob an S21 festgehalten wird (WeiterBauen kann man das ja nicht nennen) zusammenzufassen. Fuer jeden, der sich bisher mit der Materie „Herz Europas“ ernsthaft befasste, ist das alles nichts Neues, aber wer tut das schon?

    Nicht wenige Menschen sind von dem Thema Widerstand Stuttgart21 nur noch genervt. Diese kostenintensiven, fortSchrittsverweigernden Querulanten. So las man das, so artikulieren sich an dem Projekt festhaltend müssende Politiker.
    Die ueberarbeitete TurmAusstellung zu #S21 widmet sich ebenso dem Thema ‚WiderStand S21‘, bezeichnenderweise in der Etage für eilige Menschen angesiedelt. Gezielt werden dort die bisher aufgelaufenen Kosten fuer Polizeieinsaetze hervorgehoben, die diese „Querulanten“ bisher verursachten. Jedoch sind diese Kosten ein Witz zu dem, was in den politisch gewollten InfrastrukturRueckBau S21 investiert wird, behaupten die Querulanten. Staatstragende Politiker reden hingegen z.B. von ‚gesamtstaatlichem Interesse‘ an diesem ‚InfrastrukturProjet‘.
    Ja was denn nun? Ich bin es leid! Baut das Ding endlich, egal ob es Sinn macht.

    RiesenWut: Und eben an dieser Stelle waeren kritische, investigative Medien gefragt, die sich der Sache gesamtheitlich annehmen. Hingegen laufen Einzelmeldungen ueber den Ticker. Diese werden auch brav per DPAnPaste ohne weiteres Hinterfragen weitergegeben, seien sie auch noch so widerspruechlich (Stichwort: Geissler). Damit hat die ‚4. Gewalt‘ ihre Pflicht erfuellt, denkt diese. Für mich jedoch hat die Weitergabe von EinzelInformationen nichts mit ‚Gewalt‘ zu tun. Welches Medium will schon wirklich systemkritisch hinterfragen? Systemkritisch? Es ist doch nur ein Bahnhof! Ja, aber der ist exemplarisch dafuer, wie das System in Deutschland funktioniert.

    Danke an Andrés Blögle fuer die Muehe. Sei sie nicht vergebens!

    Gruss
    Zuputu

  4. BiFi sagt:

    Es ist schon unglaublich, was sich hier ganz ungeniert unter aller Augen abspielt. Ich habe mir am Montag die DB- Vorstellung vor dem Bezirksbeirat live angesehen- da fällt einem wirklich nichts dazu ein… Aber mittlerweile bin ich wirklich ratlos, was man als normal, rational denkender Mensch noch machen kann, um solche Machenschaften zu beenden/ verhindern. Wie Du auch feststellst, kann man die sogenannten „etablierten Parteien“ nicht mehr wählen, da wirklich nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera besteht. Auch für mich entwickelt DIE LINKE immer mehr Charme.
    Aber nichts desto trotz- ich hoffe immer noch auf ein baldiges definitives OBEN BLEIBEN.

  5. Stuttgarter sagt:

    Aua, so viel wirres Zeug auf einem Haufen tut echt weh. Sind wohl die ersten Symptome eines bösen Erwachens, das noch vielen Parkschützern demnächst ereilen wird. Nicht wer am lautesten schreit, hat auch automatisch recht!

  6. MerkAuf sagt:

    Durch Zufall auf diesen sehr interessanten Block gestoßen und „Chapeau“ Herr Verfasser.

    Auch wenn ich es für schändlich unanständig und absolut Irrwitzig halte, Einundzwanzig wird gebaut werden auf Teufel komm raus.. egal was und wie sich die 1500 betroffenen Grundstückseigner über den Bohrlöchern verhalten werden, bis heute gibt es ja noch nicht einmal ein Feststellungsverfahren, geschweige den Gespräche mit den betroffenen, tja es sind halt keine Harz 4’ ler betroffen.. da kann man auch als Politiker nicht so einfach „drüberhinwegstiefeln“, egal wie viel Grundwasser herausgepumpt werden muss, und als oberste Verdummaktion unter dem Deckmäntelchen der Volksvertreter, wenn es stimmt, die Gerüchte halten sich zumindest sicherlich nicht grundlos, hat man den Fernsehturm wohl nur vorsorglich gesperrt, um dem Dummen Volk keinen Grund zu geben, dort oben ins Wanken zu geraten wenn Mama’s ( Frau Merkel ) Freund tatsächlich seine Bohrköpfe zum Einsatz bringen und damit an das Baukonsortium STGT21 verkaufen wird.

    Egal wie groß die Zweifel an der Geologie sein werden, wie groß die Risiken in den Machbarkeitsstudien auch sind ( gibt es welche ? ) , ich gehe leider davon aus, das
    auf jeden Fall Milliarden verbaut werden. Irgendjemand wir sicherlich irgendwann einmal bei Problemen etwas von Technischem Fortschritt und Vormachtstellung Deutschlands in Bezug auf Technologien faseln, auch bin ich heute noch der Meinung, das es eigentlich niemandem so richtig bewusst ist, das das ganze Ding 8-10 mtr. aus dem Dreck schaut, ( womit Unterirdisch wohl nur in den Köpfen der planer existiert !) die Risiken der Bohrungen nach Filderstadt um den Flughafen anzubinden, einmal ganz abgesehen.

    War da nicht einmal etwas von offenen Baugruben für den Gleisbau die rede, so will man heute, dank der Fürsprache von Mama und Herrn RamSAUer doch lieber bohren.

    Wer ist sich den schon bewusst, das bei der LB BW tagtäglich die Pumpen rattern, damit das Gebäude im Lot steht und nicht vom Grundwasser aufgeschwemmt wird, wer ist sich eigentlich der Probleme beim SWR Neubau bewusst, wie sind hier die Baukosten explodiert weil der Boden nicht das widergespiegelt hat was man erwartete.

    Aber noch mal, egal wer was wie auch immer entscheidet, den erstens kommen die Bundestagswahlen und zweitens, alle Hoffungen an die die wir gewählt haben ( JA ICH AUCH) die es verhindern sollen, leben nach dem Motto, nach mit die Sinnflut, erlebe ich eh nicht mehr, zumindest Politisch nicht mehr.. und haftbar bin ich eh nicht für das was ich mitentscheiden habe..

    T’ Schuldigung, jetzt bin ich fast ein halbes Jahrhundert alt und reg mich immer noch so auf,
    sicherlich da ich mich so hilflos ausgeliefert fühle, der macht derer, die „UNS“ eigentlich vertreten sollten.

    Ach ja und zu guter letzt, gibt es den wirklich keinen Journalisten, der die ganzen Machenschaften, Verstrickungen, mal öffentlich transparent gestalten kann?

    @ Stuttgarter,In diesem Sinne, auf die nächsten vergrabenen Milliarden, egal wie wirr das zeug auch ist, die tatsachen kann man leider nicht „unter den Politischen Teppich kehren“. Egal wie wirr diese auch dargestellt wird.

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