Mein soziales Engagement

Ich weiß, eigentlich geht man damit nicht hausieren, aber da ich finde das das ein oder andere durchaus für jeden von euch auch interessant wäre schreibe ich mal heute ein paar Zeilen für was und warum ich mich dafür engagiere.

DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft)

In der DLRG bin ich seit ich denken kann, um genauer zu sein seit 1986. Durch die DLRG habe ich nicht nur das Schwimmen erlernt, sondern später auch noch das Rettungsschwimmen. Hier habe ich später in der Jugendarbeit meine ersten Schritte getan. Auch ist die DLRG im Rettungswesen, im Bereich Wasserrettung, seit je her eine starker Pfeiler ohne den manch Rettungseinsatz ziemlich schlecht aussehen würde. Habe ich früher aktiv am Rettungsdienst Küste etc. teilgenommen unterstütze ich heute mit meinem Mitgliedsbeitrag immernoch die Arbeit dieser Organisation, da ich die für sehr wichtig halte.

DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei)

Bei der DKMS habe ich mich vor Jahren als Spender Registrieren lassen. Du noch nicht?!
Früher war das noch etwas das mit Schmerzen etc. verbunden war und das ist heute noch ganz vielen in den Köpfen. Zur Typisierung reicht heute ein kleines Wattestäbchen in der Mundhöhle und sollte es dann einmal vorkommen das man tatsächlich als Spender in Frage kommt, ist der Eingriff selbst auch nicht mehr so schlimm wie früher. Bisher wurde ich noch nicht als passender Spender für jemanden gefunden, aber mit meiner Bereitschaft möchte ich den vielen Hoffenden wenigstens die Chance etwas vergrößern einen passenden Spender zu finden.

Organspender

Es vergeht aktuell ja fast kein Tag an dem das Thema Organspende nicht in den Medien präsent ist. Leider eher im Negativen, als im Positiven. Klar ist das ein sehr heikles und auch ein sehr persönliches Thema. Ich habe mich damit lange auseinandergesetzt und für mich entschieden im Falle eines Falles auf jeden Fall Organspender sein zu wollen. Auch bei der Organspende gilt für mich damit für irgendjemanden eventuell die Chance auf ein Weiterleben zu ermöglichen.

Wilhelma Patenschaft

Seit ein paar Jahren bin ich auch Tierpate in der Wilhelma. Ich bin dort Pate für eine Schwarzwaldziege im Schaubauernhof. Eine Stadt wie Stuttgart darf sich glücklich schätzen einen so wunderbaren Zoologisch-Botanischen Garten zu haben. Das dies auch mit hohen Kosten in Verbindung steht ist klar. Um hier ein klein wenig unterstützend gegen zu wirken finde ich die Möglichkeit der Patenschaften echt klasse. Egal ob kleiner Geldbeutel oder großer, egal ob lieber Tiere oder Pflanzen – jeder findet seinen passenden Bezug um hier als Pate einzusteigen.

Kulturpate des Landesmuseum Württemberg

Alles was irgendwie der Allgemeinheit dient ist leider chronisch unterfinanziert. Auch das Landesmuseum in Stuttgart macht da keine Ausnahme. Um im alten Schloß die Ausstellung mal wieder fit und attraktiv zu machen, haben sich die Ausstellungsleiter im vergangenen Jahr die Ausstellung „Legendäre Meister Werke“ ausgedacht. Eine Ausstellung, jung, frisch und für die Museumsleute eine Herausforderung. Jeder aus seinem Fachgebiet mußte sich für einige wenige Exponate entscheiden und sich mit Kollegen zusammen tun wie es so bisher so noch niemals in Stuttgart gelebt wurde. Um hier die einzelnen Exponate wieder fit für den Museumsbesucher zu machen, konnte man Kulturpate werden. Es gab im Internet die auszustellenden Stücke die man sich aussuchen konnte. Diese waren mit einem Patenschaftspreis versehen und mit wenigen Klicks konnte man sich so an einem konkreten Stück in der neuen Ausstellung beteiligen.
Herausgekommen ist dabei ein tolle Ausstellung die man sich wirklich einmal anschauen sollte.
Ich habe mich für zwei Exponate entschieden. Einmal für eine Gedenktafel die am neuen Lustschloß angebracht war und zum anderen an einem Emailschild der Firma Waldbauer Schokolade. Beides zwei Stücke die irgendwie mit der Geschichte Stuttgarts verbunden sind.

Schöffe am Landgericht Stuttgart

2009 bin ich zum Schöffe für das Landgericht Stuttgart berufen worden. Da ich beruflich viel unterwegs bin, habe ich die Position eines Hilfsschöffen. D.h. ich habe keinen festen Termine, sondern übernehme Fälle von anderen Schöffen, die an der Teilnahme durch Urlaub, Krankheit, etc. verhindert sind. Das ist ein sehr spannendes Ehrenamt. Vermittelt es doch einen Blick in eine Welt, mit der man lieber nicht zu gern in Berührung kommen mag.

Widerstand gegen Stuttgart 21

Tja und zu guter Letzt kommt noch mein gesellschaftliches Engagement in einer der größten und stärksten Bürgerbewegungen Deutschlands. Was klein Angefangen und niemand zuerst für ernst gehalten hatte ist im Laufe der Zeit zu einer beachtlichen Bewegung gegen ein Wahnsinnsprojekt geworden. Zum ersten Mal haben sich in Stuttgart Menschen aller Couleur für ein gemeinsames Ziel zusammen getan und haben sich gegen die Wirtschaft und gegen die Obrigkeit aufgebracht. Zwar ist das Wahnsinnsprojekt noch immer nicht gestoppt, doch zum einen ist bisher außer viel Zerrstört noch nichts gebaut worden, es wurde erreicht den stinkenden, alten schwarzen Mief in der Landesregierung nach 60(!!!) Jahren endlich einmal abzulösen und das wird noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein.
Ich bin jedenfalls stolz darauf ein kleiner Teil dieser Bewegung zu sein!

Natürlich ist hier jetzt nicht alles aufgelistet. Ich setze mich hier und da noch für einiges andere ein und helfe gerne wo Not am Mann ist. Ich finde ein wenig soziales Engagement sollte sich jeder „leisten“. Wie, das kann jeder für sich selbst entscheiden – Alles auf jeden Fall besser als nur auf der Konsumenten Seite zu stehen und immer nur zu fordern ohne auch mal zu geben.

Ein Kommentar

  1. julia sagt:

    so ne Schokotafel will ich auch 😉

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