{"id":1826,"date":"2013-06-19T20:05:09","date_gmt":"2013-06-19T18:05:09","guid":{"rendered":"http:\/\/dietenberger.de\/blog\/?p=1826"},"modified":"2013-06-19T20:07:47","modified_gmt":"2013-06-19T18:07:47","slug":"5-tag-der-campingerlebnistour","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dietenberger.de\/blog\/2013\/06\/19\/5-tag-der-campingerlebnistour\/","title":{"rendered":"5. Tag der CampingErlebnisTour"},"content":{"rendered":"<p>Wisst ihr was? Mir gehts einfach gut! Ok, jeden Tag an einem anderen Zeltplatz zu sein ist stressig, aber ich sehe in dieser Woche wahrscheinlich mehr als andere Urlauber in MeckPomm sonst so in einer Woche zu Gesicht bekommen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nMein Morgen fing absolut genial an. Von der Freizeitoase R\u00fcgen bekam ich ein Fr\u00fchst\u00fcck zur St\u00e4rkung in den Tag geschenkt. Kathie, die Wirtin, hat da dann f\u00fcr mich was leckeres hergezaubert. Danke nochmals!<\/p>\n<p>ngg_shortcode_0_placeholderNachdem ich dann meine sieben Sachen gepackt hatte ging es wieder on the road! Ok, eigentlich erst einmal zur n\u00e4chsten Tankstelle. Nachdem also auch der Durst meines WoMo gestillt war, ging es endlich zum n\u00e4chsten Programmpunkt. Nach Sellin zu einer Segway-Stadtf\u00fchrung. Als ich in Sellin am Kleinbahnhof des Rasenden Rollands ankam, wartete schon Markus Sorge von R\u00fcgen-Seg auf mich. Bisher stand ich noch nie auf so einem Segway. Nach einer kurzen Erkl\u00e4rung und drei Trainingsrunden wurde es dann ernst. Zuerst einmal gleich die Hauptstra\u00dfe \u00fcberqueren. Zu Anfang war ich durchaus noch verkrampft und etwas hoppelig, ungleichm\u00e4ssig unterwegs. Relativ schnell aber wurde ich mir sicherer und dann begann es richtigen Spa\u00df zu machen. Wir sind dann bis zur Seebr\u00fccke gefahren und sonst einmal durch ganz Sellin durch. Man konnte gar nicht so schnell schaun wie dann schon eine gute halbe Stunde vorbei war. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt und wer mal die M\u00f6glichkeit hat sollte sich so ne Tour unbedingt g\u00f6nnen.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_1_placeholderngg_shortcode_2_placeholderngg_shortcode_3_placeholderKurz darauf fuhr ich auch schon wieder weiter gen Norden. Mein Ziel Prora. Interessant schon die Schreibweise. Man m\u00f6chte wohl etwas &#8222;Sch\u00e4rfe&#8220; aus Prora herausnehmen und schreibt nun Binz-Prora oder gar Binzprora. Naja, besser wirds dadurch auch nicht. Bisher kannte ich nur Bilder aus Artikeln oder TV-Berichten von Prora. Man muss aber schon einmal selbst davor gestanden haben um die Ausma\u00dfe \u00fcberhaupt begreifen zu k\u00f6nnen. Eine H\u00e4userzeile von der man am einen Ende das andere Ende gar nicht erblicken kann. Unendlich Beton, unendliche Fenster, unendlicher Zerfall und unendlich zugewachsen. Vielleicht k\u00f6nnte man so den heutigen Zustand in aller K\u00fcrze beschreiben. Diese Wahnidee mit einem mega-Bettenkomplex Menschen die heile Deutsche Welt vorzugaugeln ist pervers. Sp\u00e4ter dann Teils von NVA und Teils als Urlaubsdomiziel der DDR genutz verfiel es dann die letzten Jahre. Die Sicht von Prora zum Strand ist heute mit B\u00e4umen und Str\u00e4uchern zugewachsen. Von den gro\u00dfz\u00fcgigen Gr\u00fcnanlagen zwischen Strand und Anlage ist heute nchts mehr zu sehen.<br \/>\nngg_shortcode_4_placeholderngg_shortcode_5_placeholderngg_shortcode_6_placeholderEs gibt ein NVA-Museum (was mir schon von au\u00dfen einen komischen Eindruck machte) und ein eher offizielles Museum &#8222;MACHT Urlaub&#8220; in dem es um das &#8222;KdF-Seebad&#8220; Prora geht. Da ich wenig Zeit hatte war ich in keinem von Beiden. Daf\u00fcr bot sich mir die Gelegenheit in einen Block der Anlage zu gehen und mir ein kleinen Teil des Komplexes von innen zu erschlie\u00dfen. Gro\u00dfz\u00fcgig scheint es weder auf den G\u00e4ngen noch in den Zimmern zugegangen zu sein.<br \/>\nSeit diesem Jahr werden Teile der Anlage entkernt und von einem Investor als Wohnanlage am Ostseestrand vermarktet. Die kleinste Einheit beginnt bei etwa 40qm und liegt bei rund 130.000EUR. Man k\u00f6nnte es sozusagen nun Volks-Strandwohnungen nennen. Naja, bleibt abzuwarten wie sich das entwickelt. Allemal besser als den Komplex weiter verfallen zu lassen. Allerdings sollte ein Block meiner Meinung nach im Original restauriert und als Museum genutzt werden.<\/p>\n<p>Weiter gings \u00fcber Sassnitz, die &#8222;Schaabe&#8220; auf die R\u00fcgener Halbinsel Wittow zum n\u00f6rdlichsten Zipfel der Insel. Dem Kap Arkona.<br \/>\nngg_shortcode_7_placeholderngg_shortcode_8_placeholderngg_shortcode_9_placeholderEs ging nat\u00fcrlich nicht bis zum Kap mit dem WoMo, was zu erwarten war. Vor Putgarten gibt es zwei gro\u00dfe Parkplatzanlagen. Einen f\u00fcr PKWs und einen f\u00fcr Buss und WoMos. Der Schranken-Preis richtet sich dabei nach der H\u00f6he. Bis 3m 5EUR ab 3m 15EUR. Ich hab ja schon geschwitzt und bef\u00fcrchtete mit meinen ca 3,15m nun den Buspreis zahlen zu m\u00fcssen. Hatte aber nochmal Gl\u00fcck. Viel wohl unter die Toleranz.<br \/>\nVom Parkplatz kommt man zum Kap entweder per Pedes, mit dem Mietrad oder mit der Touri-Bahn. Drei mal d\u00fcrft ihr raten was ich genutzt habe. Richtig! Die Touri-Bahn. Wenn schon, denn schon!<br \/>\nAm Kap angekommen machte sich bei mir Entt\u00e4uschung breit. Seit den letzten gro\u00dfen Abbr\u00fcchen an der Inselkante wurde der alte Weg gesperrt und ein neuer angelegt. Im Prinzip sieht man nun, bis auf eine Ausnahme, nichts mehr von der ber\u00fchmten Kante. Klar geht Sicherheit vor, aber so kann man sich eigentlich die Zeit sparen diesen Punkt als Touri anzufahren.<\/p>\n<p>Mit diesen Eindr\u00fccken des Tages fuhr ich dann wieder ein paar Kilometer zur\u00fcck zu meinem heutigen Endziel, dem Campingplatz &#8222;Drewoldke&#8220;.<br \/>\nngg_shortcode_10_placeholderngg_shortcode_11_placeholderngg_shortcode_12_placeholderNachdem ich mich bei der Anmeldung als &#8222;der von der CampingErlebnisTour MeckPomm&#8220; geoutet hatte wurde ich herzlich willkommen gehei\u00dfen und eine Mitarbeiterin \u00fcberreichte mir einen Gru\u00df vom Chef. Einen Sixpack St\u00f6rtebeker-Bier. Flaschen\u00f6ffner, Kugelschreiber und ne Teetasse. Herzlichen Dank daf\u00fcr! Werd ich mir zuhause schmecken lassen wenn ich die Tour Revue passieren lasse.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_13_placeholderDer Sandstrand ist hier mit Kiesstreifen aufgef\u00fcllt worden. Wohl zur Landsicherung. Ansonsten auch toll um die F\u00fc\u00dfe in die Ostsee zu halten und ewig lang am Strand entlang zu wandern. Der Platz selbst ist klein, freundlich und idyllisch.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ich das hier Schreibe kommt mal ein kleiner Regenschauer runter. Na das darfs Abends gern mal.<\/p>\n<p>Lustig ist \u00fcbrigens, dass ich bisher auf jedem Platz entweder direkt neben mir, oder im direkten Umfeld ein Schweizer WoMo hatte. Die sind auch \u00fcberall. Und obwohl wir in Baden-W\u00fcrttemberg noch lang keine Sommerferien haben sind doch schon ziemlich viele\u00a0 bekannte Kennzeichen hier oben unterwegs.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_14_placeholderngg_shortcode_15_placeholderZu guter letzt mal nen Eindruck wie ich so all abendlich diese kleinen Artikel verfasse.<\/p>\n<p>Gr\u00fc\u00dfle aus dem hohen Norden! Bis Morgen.<\/p>\n<p>Ade<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wisst ihr was? Mir gehts einfach gut! 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