{"id":1723,"date":"2013-03-28T14:40:44","date_gmt":"2013-03-28T13:40:44","guid":{"rendered":"http:\/\/dietenberger.de\/blog\/?p=1723"},"modified":"2013-03-28T21:50:47","modified_gmt":"2013-03-28T20:50:47","slug":"der-fernsehturm-ist-geschlossen-wir-sind-traurig-und-erschuttert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dietenberger.de\/blog\/2013\/03\/28\/der-fernsehturm-ist-geschlossen-wir-sind-traurig-und-erschuttert\/","title":{"rendered":"Der Fernsehturm ist geschlossen &#8211; wir sind traurig und ersch\u00fcttert!"},"content":{"rendered":"<p>ngg_shortcode_0_placeholderGestern, am 27. M\u00e4rz 2013 gegen 15 Uhr verk\u00fcndete der GR\u00dcNE OB Fritz Kuhn in einer Pressekonferenz die vor\u00fcbergehende(?) Schlie\u00dfung des Fernsehturms.<br \/>\n&#8222;Ich bin gezwungen, mit sofortiger Wirkung den Zugang zum Fernsehturm zu untersagen. Der Brandschutz, so wie ihn die Landesbauordnung vorschreibt, ist nicht gew\u00e4hrleistet.&#8220; weiter meinte er &#8222;der Turm darf nicht zu einer Todesfalle f\u00fcr 200 Menschen werden&#8220;, so Kuhn.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Diese Verf\u00fcgung des OB Kuhn kam scheinbar ziemlich spontan. Der SWR, die Fernsehturm-Mitarbeiter des SWR und der Gastronomie am Fu\u00df und im Korb des Turmes erfuhren von der Schlie\u00dfung durch die Medien. Man kann nur erahnen wie sich diese Menschen in diesem Augenblick gef\u00fchlt haben m\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>Dementsprechend auch die <a href=\"http:\/\/www.fernsehturmstuttgart.com\/aktuelles\" target=\"_blank\">Reaktion der SWR Media Services<\/a>, der Betreiberin des Fernsehturms. Die Internetseite mit deren Reaktion titelt:<\/p>\n<h2>Der Turm ist geschlossen &#8211; wir sind traurig und ersch\u00fcttert!<\/h2>\n<p>ngg_shortcode_1_placeholderDer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer schreibt darin zur Schlie\u00dfung des Fernsehturms folgendes:<br \/>\n&#8222;Wir haben im Zuge der Turmsanierung 2011 mit Millionen Aufwand den Brandschutz auf den neuesten Stand gebracht, weil dies in unserem eigenen Interesse lag und wir alle Auflagen der St\u00e4dtischen Beh\u00f6rden erf\u00fcllen wollten. Dass der Fernsehturm jetzt aus Sicherheitsgr\u00fcnden vor\u00fcbergehend(?) geschlossen werden muss, trifft uns v\u00f6llig unvorbereitet.&#8220;<\/p>\n<p>In der Tat klingt die pl\u00f6tzliche Schlie\u00dfung des Fernsehturms mit der Begr\u00fcndung des Brandschutzes ziemlich fragw\u00fcrdig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Fernsehturm wurde in seiner fast 60 j\u00e4hrigen Geschichte immer wieder renoviert, modernisiert und den geltenden Vorschriften angepasst.<\/p>\n<ul>\n<li>13. Juli 1983 Nach neunmonatiger Renovierung werden die Gastr\u00e4ume im Fernsehturm wieder eingeweiht.<\/li>\n<li>1994 Der gesamte Turmschaft wird saniert und die wetterbedingten Einfl\u00fcsse behandelt. Der Betonschaft erh\u00e4lt einen neuen Anstrich.<\/li>\n<li>1. Dezember 2000 Der Stuttgarter Fernsehturm ist nach einer umfassenden Sanierung wieder f\u00fcr das Publikum ge\u00f6ffnet.<\/li>\n<li>2003 Erneuerung der gesamten Aufzuganlage (Au\u00dfer den Schienen und dem Gegengewicht) und der Eingangshalle. Unter anderem wurden je acht Seile \u00e0 180 Meter L\u00e4nge pro Aufzug frisch eingezogen. Sicherheitsmasnahmen der Aufz\u00fcge: Wird der Aufzug zu schnell, setzt sofort ein Nothalt ein. Sollten buchst\u00e4blich alle Stricke rei\u00dfen, gibt es eine Fangvorrichtung. Bleibt ein Fahrstuhl stehen wird Notumstieg initialisiert: Der noch funktionst\u00fcchtige Aufzug f\u00e4hrt automatisch auf selbe H\u00f6he des stehenden Fahrstuhles. Danach l\u00e4sst sich bequem \u00fcber eine seitliche T\u00fcr in den funktionst\u00fcchtigen Aufzug umsteigen und sicher zur Erde zur\u00fcck bringen. Betriebsvorschrift: Bei nur einem funktionsf\u00e4higen Fahrstuhl d\u00fcrfen keine Personen mehr nach oben bef\u00f6rdert werden, sondern alle noch oben befindlichen Personen werden \u00fcber den funktionsf\u00e4higen Aufzug nach unten gefahren.<\/li>\n<li>2005\/2006 Renovierung<br \/>\nZwischen April und November 2005 werden f\u00fcr 3,4 Millionen Euro die Aluminiumfassade des Turmkorbs komplett erneuert. W\u00e4hrend dieser Zeit ist der Turm zum ersten Mal geschlossen. Aus Kostengr\u00fcnden (K\u00fcche wegen Brandschutz nicht m\u00f6glich) bleibt das Restaurant- und das K\u00fcchengeschoss im Rohbauzustand. Erst 2006 wird die Ebene des ehemalige Turmrestaurant f\u00fcr Theaterauff\u00fchrungen genutzt. Es wird ein <a href=\"http:\/\/www.maler.org\/stuttgarter-fernsehturm-201215033\" target=\"_blank\">neuer Boden verlegt<\/a> (EN 13501-1, C fl-s1 Schwerentflammbar, optimal w\u00e4re: DIN EN 13501-1, A1fl Nichtbrennbar).<\/li>\n<li>2011 mit Millionen Aufwand wird der Brandschutz auf neuesten Stand gebracht.<\/li>\n<li>2011 Nach einj\u00e4hrigem Umbau, Neuer\u00f6ffnung der Gastronomie (Caf\u00e9, Restaurant, Biergarten und Shop).<\/li>\n<\/ul>\n<p>ngg_shortcode_2_placeholderMan sieht also das der SWR, als Betreiber und Haupteigner, immer wieder alles daf\u00fcr unternommen hat den Fernsehturm sicher zu betreiben und vor allem auch sicher f\u00fcr Publikumsverkehr zug\u00e4nglich zu machen. In der gesamten bisherigen Betriebszeit ist auch noch nie zu einem ernsthaften Brandfall im und am Fernsehturm gekommen. Nach Aussage eines SWR Mitarbeiters gehen die h\u00f6chsten Gefahren von den Plattformen hinabgeworfenen Zigarettenstummel aus.<br \/>\nNun soll es auf einmal ein nicht zu tragendes Risiko sein den Fernsehturm weiter f\u00fcr Publikum offen zu halten. ngg_shortcode_3_placeholderDie Stadt Stuttgart begr\u00fcndet dies hiermit: &#8222;der Turm darf nicht zu einer Todesfalle f\u00fcr 200 Menschen werden.&#8220; Zudem sei eine Evakuierungszeit von rund einer Stunde zu lang.<br \/>\nInteressant w\u00e4re zu erfahren wie die Stadt Stuttgart, der OB Kuhn, auf diese Zahlenannahmen kommt. Nehme ich die Eckdaten des Fernsehturm komme ich auf folgende Zahlen:<\/p>\n<p>Eine Aufzugfahrt je Richtung mit 16 Personen dauert rund 36 Sekunden zur Hauptplattform in 150 m H\u00f6he. Somit ben\u00f6tigt ein Aufzug 72 Sekunden netto f\u00fcr einen Evakuierungsvorgang (hoch- und runter fahren). Gehe ich davon aus, das ein Aufzug f\u00fcr die Feuerwehr exklusiv genutzt wird ergeben sich folgende Ergebnisse.<\/p>\n<ul>\n<li>152,40 m max. 130 Personen oberen Plattform (8 Fahrten \u00e1 16 Personen = ~ 10 min.)<\/li>\n<li>150,00 m max. 300 Personen Hauptplattform (19 Fahrten \u00e1 16 Personen = ~ 23 min.)<\/li>\n<li>147,00 m max. 80 Personen Panorama-Caf\u00e9 (5 Fahrten \u00e1 16 Personen = ~ 6 min.)<\/li>\n<\/ul>\n<p>So komme ich auf maximal rund 45 Minuten Evakuierungszeit und nicht auf 60 Minuten, wie die Stadt Stuttgart behauptet. Wie schon erw\u00e4hnt m\u00fc\u00dfte dabei das Panorama-Caf\u00e9, die Haupt- und obere Plattform bis zum bersten voll mit Besuchern sein. Selbst im Sommer, w\u00e4hrend den Sommerferien, bei strahlendem Sonnenschein sehr unwahrscheinlich.<\/p>\n<p>Nun sind die Personen Angaben ein Maximalwert der im Durchschnitt (und nur solche Werte werden zu einer Bewertung herangezogen) eher um einiges nach unten gesenkt werden kann. Des weiteren k\u00f6nnte man nat\u00fcrlich ganz oder teilweise beide Aufz\u00fcge zur Evakuierung nutzen wenn beispielsweise der erste Angreiftrupp der Feuerwehr hochgefahren wurde. ngg_shortcode_4_placeholderSo w\u00fcrden sich sofort die Evakuierungszahlen pro Fahrt, also pro 72 Sekunden, von 16 Personen auf 32 Personen verdoppeln. Zudem mu\u00df man noch die <a href=\"http:\/\/feuerwehr-stuttgart.de\/index.php?article_id=66\" target=\"_blank\">H\u00f6henrettungsgruppe (H\u00f6RG)<\/a> der Berufsfeuerwehr Stuttgart ber\u00fccksichtigen. Diese Truppe gibt es seit 1995 und ist extra f\u00fcr solche F\u00e4lle ausgebildet. Sie kann \u00fcber extra ausgebildete Kletterer Personen von der Hauptplattform au\u00dfen abseilen und so evakuieren.<\/p>\n<p>Anmerkung: Eine Evakuierung \u00fcber das Treppenhaus im Turmschaft ist nicht m\u00f6glich da dieses zu eng (nur f\u00fcr eine Person breit) ist und die Handl\u00e4ufe heutigen Bestimmungen zu niedrig sind. Dadurch k\u00f6nnte es im Ernstfall zu Dr\u00e4ngeleien und dadurch zu st\u00fcrzen \u00fcber das Treppengel\u00e4nder kommen.<\/p>\n<p>W\u00fcrde man also die Messlatte der Stadt Stuttgart f\u00fcr ernst nehmen, m\u00fc\u00dfte man sich ernsthaft ebenso Sorgen bei anderen Geb\u00e4uden in der Stadt machen. ngg_shortcode_5_placeholderIn der Stadtbibliothek sind das Treppenhaus und die offenen Treppen im Innenbereich zu schmal f\u00fcr Rettungswege da auch hier keine zwei Personen aneinander vorbei k\u00e4men. Noch schlimmer w\u00fcrde es um die Ausstellungsfl\u00e4chen und das Caf\u00e9 im Bahnhofsturm stehen. Hier gibt es zwei kleine, \u00e4ltere Aufz\u00fcge und zwei sehr enge Wendeltreppen. Auch hier kommen keine zwei Personen aneinander vorbei. Der Tagblattturm w\u00fcrde ebenso ein gro\u00dfes Risiko darstellen. Auch die langen und steilen Rolltreppen und Treppe im Porsche-Museum w\u00e4ren im Ernstfall gef\u00e4hrlich. K\u00e4me dort nur eine Person zum stolpern k\u00f6nnte dies im Chaos enden.<br \/>\nngg_shortcode_6_placeholderUnd sollte man wirklich der Argumentation der Stadt Stuttgart folgen, m\u00fc\u00dften sofort alle Planungen f\u00fcr die Tunnelbahnh\u00f6fe &#8222;Stuttgart 21&#8220; und &#8222;Filderbahnhof&#8220; sowie s\u00e4mtlich Zulauftunnels eingestellt werden. Auch hier sind Evakuierungen nicht in kurzer Zeit m\u00f6glich bzw. teilweise sogar Evakuierungen g\u00e4nzlich unm\u00f6glich. Und dies bei einer extrem h\u00f6heren realen Zahl anzunehmender zu evakuierenden Personen. Interessant das dies aber wortlos hingenommen wird.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_7_placeholderNat\u00fcrlich reiner Zufall ist, da\u00df mit dem Projekt Stuttgart 21 genau unterhalb des Fernsehturms die Tunnelr\u00f6hren des PFA 1.2 hindurch f\u00fchren sollen. Nicht?!<br \/>\nVielleicht aber hat sich OB Kuhn da an K\u00f6ln und deren U-Bahn erinnert?<br \/>\nFrankfurter Rundschau: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/panorama\/stadtbahn-sorgt-fuer-erschuetterungen-der-dom-in-koeln-wackelt,1472782,21423762.html\" target=\"_blank\">Stadtbahn sorgt f\u00fcr Ersch\u00fctterungen &#8211; Der Dom in K\u00f6ln wackelt<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.stuttgart.de\/item\/show\/273273\/1\/9\/502192?\" target=\"_blank\">Pressemeldung Stadt Stuttgart<\/a>, 27.03.2013<br \/>\nSWR Landesschau aktuell Baden-W\u00fcrttemberg, 27.3.2013 <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swrinfo\/nachrichten\/bw\/karlsruhe\/-\/id=1790008\/nid=1790008\/did=11203706\/ri3wqy\/index.html\" target=\"_blank\">&#8222;Fernsehturm dicht &#8211; SWR kalt erwischt&#8220; <\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.swr.de\/unternehmen\/presse\/pressemitteilungen\/schliessung-fernsehturm-swr-stuttgart\/-\/id=11165302\/nid=11165302\/did=11204142\/7j6cd5\/index.html\" target=\"_blank\">Stellungnahme des SWR<\/a> zur Schlie\u00dfung des Fernsehturms in Stuttgart, 27.03.2013<\/p>\n<p><strong>Update 28.03.13 21:45<\/strong>Was mir noch eingefallen ist und ich f\u00fcr erw\u00e4hnenswert erachte ist eine Betriebsvorschrift die besagt das bei winterlichen Temperaturen der Besucherverkehr auf dem Turm eingestellt werden mu\u00df da a) mit Eiszapfen am Turm und b) mit der Vereisung der im Turmschaft verlaufenden Steigleitung f\u00fcr das L\u00f6schwasser zu rechnen ist. Also kann ein Besucher nur auf den Turm solange sichergestellt ist das im Brandfall gel\u00f6scht werden k\u00f6nnte.<br \/>\nDes weiteren stellt sich mir die Frage, wenn das angebliche Problem &#8222;Brandschutz&#8220; so extrem gef\u00e4hrlich zu bewerten sei, warum dann aus Sicherheitsgr\u00fcnden nicht sofort auch andere Turmbetreiber wie in Berlin oder Sydney ein Besucherstopp verh\u00e4ngt haben. Das Problem der Evakuierung ist bei all diesen T\u00fcrmen \u00e4hnlich.<br \/>\nStuttgarter Nachrichten: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.fernsehturm-geschlossen-gastronomen-bangen-um-ihre-existenz.dc06b33d-385b-447c-8c92-9853749c9896.html\" target=\"_blank\">Gastronomen bangen um ihre Existenz<\/a><br \/>\nStuttgarter Nachrichten: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.stuttgarter-fernsehturm-ob-fritz-kuhn-und-swr-intendant-boudgoust-wollen-reden.e46f97c8-16b7-4d65-959c-a7ff8b5ad4fc.html\" target=\"_blank\">OB Fritz Kuhn und SWR-Intendant Boudgoust wollen reden<\/a><\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br \/>\nZum Fernsehturm:<br \/>\n1953 beschloss der S\u00fcddeutsche Rundfunk in Stuttgart einen Fernsehturm zu errichten. Erste Planungen sahen den Fernsehturm in der Stadtmitte, jedoch hatte man Angst er k\u00f6nne umkippen und eine Katastrophe ausl\u00f6sen. So entschloss man sich den Fernsehturm auf dem Hohen Bopser zu errichten. Schon im Jahr darauf (1954) erfolgte der erste Spatenstich. Nach nur 20 monatiger Bauzeit und rund 4,2 Millionen Mark fand im Oktober 1955 die Inbetriebnahme statt. Am 5. Februar 1956 wurde der Stuttgarter Fernsehturm dann offiziell seiner Bestimmung \u00fcbergeben.<br \/>\nAnfangs wurde er von den Stuttgartern &#8222;Bohnenstange mit Bienenkorb&#8220; genannt. Aber trotzdem wurde er das Wahrzeichen Stuttgarts und ein beliebtes Ausflugsziel geworden. Bis heute haben \u00fcber 25 Millionen Menschen den Fernsehturm besucht. 217 Meter ist er hoch und 3000 Tonnen schwer. Einige gestalterische &#8222;Tricks&#8220; lassen den Giganten trotzdem filigran und \u00e4sthetisch wirken: Zum Beispiel verl\u00e4uft der Turmschaft nicht kerzengerade, sondern mit parabelf\u00f6rmig gekr\u00fcmmtem Anlauf nach oben. Dieser leichte, kaum wahrnehmbare Schwung l\u00e4sst die Erscheinung des Turms leicht und harmonisch wirken.<br \/>\nFritz Leonhardts erster Stahlbeton-Fernsehturm der Welt wurde zum Vorbild f\u00fcr zahlreiche weitere Fernseht\u00fcrme. Der h\u00f6chste deutsche Fernsehturm ist der 1969 in der DDR eingeweihte Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz mit einer H\u00f6he von 368 Metern. Beim Alex, aber auch anderen Fernsehturmbauwerken wie dem Moskauer Fernsehturm Ostankino oder dem D\u00fcsseldorfer Rheinturm ist die konische Basis ganz oder teilweise oberirdisch und damit sichtbar. In Berlin kann man dies heute daran erkennen kann, da\u00df man um in ihn zu gelangen \u00fcber au\u00dfenliegende Treppen das Fundament \u00fcberwinden mu\u00df. Beim Fernsehturm Stuttgart wurde aus \u00e4sthetische Gr\u00fcnden das konische Fundament unter die Erde gelegt. So tr\u00fcbte man das schlanke Erscheinungsbild nicht.<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\nngg_shortcode_8_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern, am 27. M\u00e4rz 2013 gegen 15 Uhr verk\u00fcndete der GR\u00dcNE OB Fritz Kuhn in einer Pressekonferenz die vor\u00fcbergehende(?) Schlie\u00dfung des Fernsehturms. &#8222;Ich bin gezwungen, mit sofortiger Wirkung den Zugang zum Fernsehturm zu untersagen. Der Brandschutz, so wie ihn die Landesbauordnung vorschreibt, ist nicht gew\u00e4hrleistet.&#8220; weiter meinte er &#8222;der Turm darf nicht zu einer Todesfalle [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[40],"tags":[],"class_list":["post-1723","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-entdecken"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p1EwkB-rN","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dietenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1723","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dietenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dietenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dietenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dietenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1723"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/dietenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1723\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1742,"href":"https:\/\/dietenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1723\/revisions\/1742"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dietenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1723"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dietenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1723"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dietenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1723"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}