{"id":1231,"date":"2012-05-22T10:37:54","date_gmt":"2012-05-22T08:37:54","guid":{"rendered":"http:\/\/dietenberger.de\/blog\/?p=1231"},"modified":"2012-05-22T10:37:54","modified_gmt":"2012-05-22T08:37:54","slug":"ja-ich-hatte-linksverkehr-oz2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dietenberger.de\/blog\/2012\/05\/22\/ja-ich-hatte-linksverkehr-oz2012\/","title":{"rendered":"Ja, ich hatte Linksverkehr! #oz2012"},"content":{"rendered":"<p>Das bei dieser \u00dcberschrift nat\u00fcrlich gleich ganz viele den Blogeintrag anklicken, kann ich mir schon denken.<br \/>\nAber was soll ich sagen?! Es stimmt!<br \/>\n<!--more--><br \/>\nSodele, die erste Nacht in der Zivilisation hab ich wieder einwandfrei gemeistert. So ein Hotelbett ist schon eine feine Sache und dann morgens nach dem Aufwachen vom Balkon auf die Bucht zu schauen hat auch etwas f\u00fcr sich. Ganz toll: Nachts einfach auf die Toilette zu gehen ohne Schuhe anzuziehen und durch die Natur auf die \u00d6rtlichkeiten zu gehen. So l\u00e4sst es sich leben.<\/p>\n<blockquote><p>\n\u201eDas Beste, was man von Reisen nach Hause bringt, ist die heile Haut.\u201c<br \/>\nAus Persien\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Nachdem ich heute so richtig ausgeschlafen hatte r\u00e4umte ich meinen Camper Van aus und fuhr mit gemischten Gef\u00fchlen zur Vermietstation in Cairns. Nach einer kurzen Sichtung war es dann auch schon erledigt. Einfach so, ohne langes Trara.<br \/>\nMittlerweile hatte ich meine fahrende Reissch\u00fcssel tats\u00e4chlich lieb gewonnen. Immerhin hat sie mich insgesamt (*Trommelwirbel*) 4192 Kilometer brav jeden Tag von a nach b gebracht ohne jemals ernsthafte Zicken gemacht zu haben. Ok, der \u00d6lleuchte wars langweilig. Die hat immer mal wieder fr\u00f6hlich vor sich her geblinkt. Sollte mir aber deshalb keine Sorgen machen, meinte der Vermieter umd er sollte Recht behalten.<br \/>\nSo war ich also heute, nach 21 Tagen Selfdrive mein Spaceship los und ich mu\u00dfte zu Fu\u00df in die City laufen. <\/p>\n<p>21 Tage Linksverkehr haben durchaus ihre Spuren hinterlassen. Es ist schon witzig wie man die ersten Tage doch vorsichtig fuhr, sich exakt an Geschwindigkeitsbegrenzungen hielt, hier und da mal den Scheibenwischer statt Blinker erwischte und vieles mehr. Jetzt kann ich von mir sagen bin ich auch diesem Verkehr, dem Linksverkehr, gewachsen. Zweispurige Kreisel links herum zu befahren, vorbei zu lassen, \u00fcberholen, gr\u00fc\u00dfen, sich bedanken, etc. sind mir ins Blut \u00fcber gegangen. Wird mir fehlen und ich freu mich jetzt schon auf meine erste Fahrt in Deutschland \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Manch einer begibt sich auf den Jokobsweg um mal eine Zeit lang inne zu halten und wieder zu sich selbst zu finden. Meiner einer hat dies alleine in einem Camper Van entlang der Australischen Ostk\u00fcste gemacht. So ganz alleine durch die Gegend zu fahren, nur von Radio und Horst untermalt, bietet gen\u00fcgend Zeit sich \u00fcber dies und jenes bewu\u00dft oder auch unbewu\u00dft Gedanken zu machen. Auch die Woche in Hervey Bay hat einiges dazu beigetragen. In dieser Woche konnte ich mal absolut entspannen. Alles in allem war der Urlaub allein aus dieser Sicht ein absoluter Erfolg.<\/p>\n<p>Was mir auch viel gebracht hat in der ganzen Zeit hier in Australien ist das ich bis auf kleine Ausnahmen nie gro\u00df Deutsch gesprochen habe. Ok, in Hervey Bay war ich ganz froh mit Heidi und Peter Deutsch reden zu k\u00f6nnen, aber ansonsten konnte ich mein &#8222;rosty english&#8220; mal wieder richtig flott machen.<br \/>\nHab die wichtigsten Vokabeln in Australien gelernt: &#8222;Heya?!&#8220; = &#8222;How Are You?!&#8220;, &#8222;Cheers Mate&#8220;, das man quasi \u00fcberall und zu jeder Zeit verwenden kann, &#8222;bloody&#8220;, das unbedingt in keinem Australischen Satz fehlen darf und &#8222;no worries&#8220;. Damit kommt man schon mal ganz weit und vor allem ganz schnell ins Gespr\u00e4ch mit den Locals. Abgesehen davon bin ich auch Meister im Umschreiben von W\u00f6rtern, die mir nicht eingefallen sind, geworden.<\/p>\n<blockquote><p>\n\u201eWenn der Magen voll ist, singen die V\u00f6gel, und die Menschen lachen.\u201d<br \/>\nAustralische Weisheit\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Nachdem ich also heute Nachmittag keinen fahrbaren Untersatz mehr hatte widmete ich mich ausgiebig Cairns City. Hab erstmal ein leckeres Caf\u00e9 f\u00fcr Lunch gesucht und mein Lunch ausgiebig genossen. Dort hab ich \u00fcbrigens die Asiaten (deren Namen mir schon wieder entfallen ist&#8230;) die ich in Hervey Bay kennen gelernt hatte wieder begegnet. Ihre Mitreisende Ines ist seit gestern Richtung Heimat geflogen und sie ist nun auf der Suche nach nem Job in Cairns da sie hier noch ein paar Wochen bleiben wird.<\/p>\n<p>Ein Highlight (f\u00fcr uns Deutsche) in Cairns ist mit Sicherheit die &#8222;Cairns Esplanade Lagoon&#8220;. Mitten in der City, direkt am Ufer der Bucht ein \u00f6ffentliches Freibad. Hier kann kommen und gehen wer will, es wird von Lebensrettern bewacht und bietet Duschen, Toiletten, BBQ und Liegefl\u00e4chen. Genial, oder?! Die Form der Becken ergibt von oben gesehen \u00fcbrigens die Umrisse Queenslands. Das is mal kreativ, liebe Architekten in Deutschland!<br \/>\nDie Esplanade entlang stehen nat\u00fcrlich Palme an Palme gereiht. Ich finde ja Palmen was ganz sch\u00f6nes, aber jetzt w\u00e4re es auch mal wieder sch\u00f6n zum Beispiel eine Kastanie zu sehen.<\/p>\n<p>Viel mehr spannendes gab es heute eigentlich nicht mehr zu berichten. Verbrachte 1,5 Stunden im Keller vom Mercure. Nein, nein ich hab alles bezahlt \ud83d\ude42 Aber meine W\u00e4sche war mal wieder froh eine Runde durchgewaschen zu werden. Jetzt hab ich einen Stapel frisch gewaschener W\u00e4sche, gut verpackt, die ich nicht mehr zuhause waschen mu\u00df. Toll gell?<\/p>\n<p>Morgen hab ich ja meinen Daytripp geplant. Werde um 8:45 am Hotel abgeholt und Nachmittags dort wieder abgeladen. Da ich ja dann erst im offiziell geplanten Hotel in Cairns ankommen w\u00fcrde, schnappe ich dann mein Gep\u00e4ck aus dem Mercure und ziehe eine Stra\u00dfe weiter ins andere Hotel. Etwas Abwechslung mu\u00df ja sein. <\/p>\n<p>Soweit mal f\u00fcr heute.<br \/>\nngg_shortcode_0_placeholder<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das bei dieser \u00dcberschrift nat\u00fcrlich gleich ganz viele den Blogeintrag anklicken, kann ich mir schon denken. Aber was soll ich sagen?! 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