{"id":1155,"date":"2012-05-09T13:20:52","date_gmt":"2012-05-09T11:20:52","guid":{"rendered":"http:\/\/dietenberger.de\/blog\/?p=1155"},"modified":"2012-05-14T10:42:07","modified_gmt":"2012-05-14T08:42:07","slug":"kgari-oder-besser-bekannt-als-fraser-island-oz2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dietenberger.de\/blog\/2012\/05\/09\/kgari-oder-besser-bekannt-als-fraser-island-oz2012\/","title":{"rendered":"K\u2019gari oder besser bekannt als Fraser Island #oz2012"},"content":{"rendered":"<p>Heute habe ich nun die Tagestour Fraser Island gemacht.<br \/>\nKurzum: Es hat sich gelohnt!<br \/>\n<!--more--><br \/>\nIch wurde heute Morgen um halb 8 am Camping Ground abgeholt. Meine gebuchte Tour war nicht in einem gro\u00dfen 4WD-Bus, sondern in zwei Landrover zu je sieben Personen. Ich hatte das Gl\u00fcck, das in meinem Landie neben dem Guide auch noch ein Aborigine dabei war.<br \/>\nWir fuhren dann auch gleich zum Inskip-Point, an dem es auf die F\u00e4hre ging. Die \u00dcberfahrt von Hervey Bay nach Fraser Island dauert ne knappe halbe Stunde. Nat\u00fcrlich ist man da nicht allein. Einige Selfdrive-Touris, einige Wanderer und auch die gro\u00dfen Anbieter sind am Start.<\/p>\n<p>Fraser Island wurde bis 1991 von Holzf\u00e4llern beheimatet, Die B\u00e4ume dort wachsen sehr langsam wegen dem Sand und sind daher von sehr hoher Wertigkeit. Erst 1991 einigte man sich dort nicht mehr zu f\u00e4llen und die Insel dem Tourismus und vor allem den Aborigines zu \u00fcberlassen. 1992 wurde sie dann auch als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt.<\/p>\n<p>Zuerst steuerten wir einen der bekanntesten Spots auf der Sandinsel an: Lake McKenzie, Ein wundersch\u00f6ne S\u00fc\u00dfwassersee mitten auf der Insel. Durch das klare Regenwasser spiegelt er die tollsten Farben. Dort gabs auch erst einmal einen Begr\u00fc\u00dfungskaffee mit einer Aborigines-Begr\u00fc\u00dfungsritual.<\/p>\n<p>Auf Fraser gibt es die verschiedensten Vegetationen zu bewundern. Zum einen sind Teile der Insel Regenwald, wieder andere Teile sind Eukalyptusw\u00e4lder bis zum einfachen Buschland. Lustigerweise gef\u00e4llt es auf Fraser aber weder Kangarus noch Koalas. Daf\u00fcr gibt es sonst ganz viele verschieden Tier- und Pflanzewelt zu entdecken.<\/p>\n<p>Zu den wichtigsten Spots der Insel bekamen wir in unserem 4WD immer die jeweilige Dream-Time.Story erz\u00e4hlt. Mit Hilfe der Dream-Time-Storys geben die Aborigines seit jeher ihr Wissen weiter. Eine Geschihte kann dabei kurz wie ein Atemzug sein, oder auch \u00fcber mehrere Tage dauern.<\/p>\n<p>Wir fuhren so also ganz Fraser ab. Im Inneren der Insel, sowie au\u00dfen entlang auf dem 75-Mile-Beach. Das ist quasi eine Sandautobahn. Dort darf man teilweise mit bis zu 80 Km\/h den Strand entlang fahren. Mu\u00df dabei lediglich auf den Gegenverkehr, auf Angler und evt. landende oder startende Flugzeuge aufpassen.<br \/>\nZur Mittagszeit wurde f\u00fcr uns Lunch hergerichtet und dazu gabs Didgerido-Sound vorgef\u00fchrt.<br \/>\nAnsonsten haben wir mehr gesehen als der gew\u00f6hliche Tourist auf der Insel so zu sehen bekommt. Nat\u00fcrlich waren wir auch am bekannten Wrack, haben die Champaign-pools gesehen, wateten durch den Eli-Creek und noch einiges mehr.<\/p>\n<p>5:30pm war die letzte F\u00e4hre zu bekommen. Also machten wir uns eine gute Stunde davor auf den Weg zur\u00fcck. Als wir \u00fcber den Strand fuhren geschah es. An einer Stelle wo man vorsichtig \u00fcber Lavagestein f\u00e4hrt ist ein Rad stecken geblieben und die Luft hatte sich verabschiedet. Also war dann noch ein schneller Radwechsel angesagt. Zum Gl\u00fcck hatten wir ein eingespieltes Team und die Sache war in 10 Minuten erledigt.<br \/>\nWir sind dann auch wirklich auf den allerletzten Dr\u00fccker zur F\u00e4hre gekommen. Viel l\u00e4nger kann sie um diese Zeit nicht warten, denn es ist Ebbe und unter der F\u00e4hre ist dann nur noch w\u00f6rtlich eine handbreit Wasser unter dem Kiel.<\/p>\n<p>Nach diesem Tagesausflug bin ich wieder einmal mehr von der grandiosen Natur \u00fcberw\u00e4ltigt. Es ist faszinierend was aus einem kleinen Vulkan entstehen kann. Welch Vielfalt sie beheimatet und wie leicht sie doch aus dem Gleichgewicht zu bringen ist.<br \/>\nngg_shortcode_0_placeholder<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute habe ich nun die Tagestour Fraser Island gemacht. 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